Manifest

Betrachtung der Wirtschaft: Vom großen Ganze zum ganz Kleinen?

Ich schaue mir gerne wirtschaftspolitische Talkshows an – nicht um mich zu ärgern, sondern um zu verstehen, wie Politiker, Ökonomen, Soziologen, Unternehmer und weitere geladene Gäste auf die Wirtschaft schauen und um die regelmäßig auftauchenden Themen aus Politik und Gesellschaft einzuordnen.

Dabei stelle ich mit Erstaunen fest: Es werden immer nur Symptome besprochen und mit sehr eingeschränktem Blick zu lösen versucht. Okay, jetzt wird manch einer sagen, das sei doch ein alter Hut und nichts Neues; keiner wage es, Reformen anzugehen und das große Ganze wieder hinzubiegen. Das meine ich aber nicht. Ich weiß, dass in Talkshows oft nur ein einzelnes Thema besprochen werden kann und die Protagonisten nur begrenzt Zeit haben, ihren Standpunkt in Anbetracht der Kürze sehr plakativ und allgemein zu formulieren.

Doch immer wieder frage ich mich: Wenn der Ursprung nicht verstanden wird, wie soll dann eine Lösung für das große Ganze her? Ich will versuchen, die Menschen und deren Gedanken, die mir in den Talkshows begegnen, hier aufzunehmen, sie einzuordnen, den Hintergrund aufzuarbeiten und Schlüsse daraus zu ziehen. Ihr könnt mich dabei begleiten.

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